Kinderwunschzentrum
Berlin
Ihre Spezialisten bei unerfüllter Kinderlosigkeit und Kinderwunsch für Berlin und Brandenburg

Dr. med. Reinhard Hannen

Dr. med. Christian Stoll

Landgrafenstr. 14
10787 Berlin/ Tiergarten

Web: www.kinderwunschzentrum.de
eMail: info@kinderwunschzentrum.de

Tel.: +49.(0)30.263 983 - 0
Fax: +49.(0)30.263 983 - 99
Praxiszeiten:
Montag, Mittwoch, Freitag: 8.00-12.00, 14.00-18.00 Uhr
Dienstag, Donnerstag: 8.00-12.00 Uhr

Wir bitten Sie nach Möglichkeit um eine Terminvereinbarung.


Kinderwunsch Zentrum Kinderwunschzentrum Berlin und Brandenburg bei unerflltem Kinderwunsch
 
 

Ernährung und Gesundheit

 

Ernährung und Schwangerschaft

 

Ein optimaler Gesundheitszustand von Mann und Frau beeinflusst die Zeugung eines Kindes positiv. Für die weitere Entwicklung des Kindes und die Geburt liegt ein besonderes Ausgenmerk auf der werdenen Mutter.

 

Ein Faktor bei der Beurteilung des Gesundheitszustandes der Frau ist die Einschätzung einer möglichen Übergewichtigkeit (Adipositas) nach dem Body-Mass-Index BMI. Für eine eigene Einschätzung Ihres BMI haben wir auf dieser Seite einen BMI Online-Rechner zur Verfügung gestellt (s.u.).

 

In unserer Ernähungsberatung unterstützten wir Sie für eine erfolgreiche und komplikationsfreie Schwangerschaft.

 

Ernährungsberatung und Diätberatung von
Patricia Buchholz

Das Kinderwunschzentrum Berlin bietet Ihnen die Gelegenheit sich von Ernährungsberaterin Frau Buchholz bei dem Wunsch einer Gewichtsreduktion oder einer Umstellung auf eine gesündere Lebensweise unterstützen zu lassen.

 

Die Schwerpunkte liegen dabei auf:

  • Diabetes mellitus
  • Bluthochdruck
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Gewichtsreduktionskurs
  • Nahrungsmittelergänzungen

Möchten Sie einen Kurs zur Gewichtsreduktion besuchen werden folgende Themen angesprochen:

  • Essverhalten erkennen und ändern
  • Prinzip der kleinen Schritte
  • Lebensqualität und Zufriedenheit
  • gesunde Ernährung
  • Prinzip der Selbstverantwortung
  • Gruppendynamik
  • individuelle Ziele
  • kein Diätkurs!

Dieser Kurs wird durch unsere Praxis ärztlich begleitet.

 

Kurs Gewichtsreduktion:

  • 6 Abende á 120 Minuten inklusive Schulungsmaterialien 150,00 €

Einzelberatung Ernährung:

  • ca. 60 Minuten 40,00 €

3-Stufen-Kombipaket:

  • 3 Einzelberatungen 100,00 €

 

Warum ist das Gewicht so wichtig bei dem Wunsch, schwanger zu werden?

 

Wenn Paare mehr als ein Jahr vergeblich versuchen, schwanger zu werden, spricht man gemäß WHO – Kriterien von Infertilität oder Sterilität (Unfruchtbarkeit). Die Ursachen für die ungewollte Kinderlosigkeit können sehr verschieden sein. Ein entscheidender Faktor, der die Fruchtbarkeit auf Seiten der Frau, aber auch die des Mannes beeinflusst, ist der Ernährungszustand.

 

Die Fortpflanzungsfähigkeit höherentwickelter Säugetiere und auch des Menschen ist – evolutionsbiologisch betrachtet – keine Körperfunktion, die primär lebenserhaltend ist. In Zeiten von Mangelernährung (z.B. während eines Krieges) oder in Zeiten schwerer Krankheiten, in denen der Körper alle Kräfte für die Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung seiner Gesundheit mobilisieren muss, werden offenbar bestimmte Hormonfunktionen so gedrosselt, dass die Fortpflanzungsfähigkeit vorübergehend oder dauerhaft eingestellt wird – sowohl bei der Frau als auch beim Mann. Bekannt ist z.B., dass Leistungssportlerinnen mit einem hohen Anteil an Muskelmasse und einem geringen Fettanteil zu unregelmäßigen Zyklen neigen oder die Menstruation und damit der Eisprung und die Fortpflanzungsfähigkeit ganz ausbleiben. Auch bei Männern kommt es bei extremen sportlichen oder sonstigen Dauerbelastungen sehr oft zu eingeschränkten Spermienparametern.

 

Andererseits ist vor allem bei Frauen ein zu hoher Körperfettanteil und Übergewicht  problematisch im Zusammenhang mit dem Kinderwunsch. Das Fettgewebe ist ein Hormonproduzent. Vor allem die sogenannten Androgene (männliche Hormone) geraten bei übergewichtigen Patientinnen aus dem Gleichgewicht. Bei einer gesunden normalgewichtigen Patientin gibt es ein Gleichgewicht zwischen weiblichen (Östrogenen) und männlichen Hormonen (Androgene).

 

Bei Übergewicht kommt es oft zu einer Verschiebung dieses Gleichgewichtes zugunsten der Androgene. Die Ursache ist eine Einschränkung der Hypophysenfunktion im Gehirn. Folgen können sein: vermehrter Haarwuchs, Bartwuchs, eine Insulinresistenz  und – für die Kinderwunschbehandlung besonders folgenreich: eine Fehlfunktion der Eierstöcke. Die Eierstöcke neigen dann oft zur Zystenbildung. Eine Hormonbehandlung, die für eine Kinderwunschbehandlung Voraussetzung ist, wird sehr schwierig, da die Eierstöcke unvorhergesehen auf die verabreichten Hormondosen reagieren können. Man spricht dann von einem sog. Polycystischen Ovarsyndrom (PCOS). Die Folge können Überstimulationen sein, aber auch die Qualität der Eizellen ist für eine künstliche Befruchtung dann oft deutlich eingeschränkt.


Weitere Moleküle wie Adiponectin und Leptin fungieren als „Linkerfaktoren“ zwischen dem Fettstoffwechsel und dem Ernährungssystem einerseits und dem endokrinen System andererseits, das die Fortpflanzungsfunktionen steuert. Daraus resultiert sozusagen ein „crosstalk“ zwischen beiden Systemen. Dieses Netzwerk kann durch Übergewicht gestört werden und auch die Erfolgschancen bei einer künstlichen Befruchtung beeinträchtigen. 

 

Eine Kinderwunschbehandlung durchzuführen, ist eine für das Paar oftmals in psychischer, finanzieller und organisatorischer Hinsicht belastende Situation. Man sollte daher vor Behandlungsbeginn versuchen, die bestmöglichsten Voraussetzungen zu schaffen, um einen baldigen Erfolg zu erzielen. Neben dem Vermeiden des Rauchens sind Ernährung und Gewicht die zentralen Faktoren, die den Ausgang der Behandlung beeinflussen können.    Patientinnen mit einem normalen Body – Mass – Index (BMI, zwischen 20 und 26) haben eine bis zu 10 % höhere Chance auf eine Schwangerschaft nach einer Kinderwunschbehandlung.

 

Ein zu hoher BMI kann dabei ebenso nachteilig sein wie ein BMI unter 20.       

 

Body Mass Index (BMI) berechnen

 


Bedeutung (nach WHO):
BMI-Wert
Bedeutung
unter 19 Untergewicht
19 bis 25 Normalgewicht
25 bis 30 Übergewicht
30 bis 35 Adipositas Grad 1
35 bis 40 Adipositas Grad 2
über 40 Adipositas Grad 3

Bedeutung (nach NRC 1989):
Alter
BMI Normalgewicht
19–24 19–24
25–34 20–25
35–44 21–26
45–54 22–27
55–64 23–28
Ab 65 24–29

Berechnung des BMI-Wert:

Geben Sie Ihre Körpergröße ein oder stellen Sie den Schieberegler entsprechend ein.

 

BMI berechnen anhand von Körpergröße und Gewicht:

Wenn Sie Ihr Gewicht eingeben oder einstellen, können Sie direkt den BMI ablesen.

 

Ziel-Gewicht anhand von Körpergröße und Wunsch-BMI berechnen:

Wenn Sie den BMI einstellen, können Sie ablesen welches Gewicht Sie für diesen Body Mass Index haben müssten.

 

Über die Ausage des ermittelten BMI-Wert herrscht Uneinigkeit. Besonders weil einfach die komplette Körpermasse herangezogen wird und keine Unterscheidung zwischen Muskeln und Fettgewebe statt findet. So haben trainierte Menschen einen höheren Body Mass Index.

 

  Ernährung im Überblick:

 

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Patricia Buchholz

Ernährungs- und Diätberaterin (RFA)